Wie du eine tiefe Verbindung mit deinem Pferd und deinem Hund entwickelst

Wie du eine tiefe Verbindung mit deinem Pferd und deinem Hund entwickelst

Was bedeutet es für dich, eine tiefe Verbindung zu deinem Pferd und deinem Hund zu haben?

 

Am Strand galoppieren, ohne Sattel, ohne Zaumzeug, die Haare fliegen im Wind, ein unendliches Gefühl von Freiheit.

Du gehst  mit deinem Hund im Wald spazieren, plötzlich springt eine Rehfamilie vor euch über den Weg, dein Hund setzt gerade dazu an, hinterher zu sprinten, aber auf den ersten Pfiff dreht er um und kommt zu dir zurückgelaufen.

Solche oder ähnliche Bilder haben wir schnell im Kopf, wenn wir uns eine tiefe Verbindung zu unserem Pferd oder Hund vorstellen.

Allerdings kann es hier in beiden Fällen sein, dass es sich nur um gutes Training und eine gute Konditionierung handelt. Denn nur, weil ein anderes Lebewesen tut, was du willst, muss es sich nicht verbunden mit dir fühlen.

Das, was sich viele Pferdemenschen und Hundemenschen wünschen, liegt jenseits von standardisiertem Training. Eine tiefe Verbindung hat nichts damit zu tun, was ihr beide könnt oder wie gut dein Tier gehorcht.

Jemand kann auf Grand Prix Niveau reiten oder spektakuläre Dinge in der Freiarbeit zeigen und hat trotzdem keine tiefe Verbindung zu seinem Pferd. Genauso kann jemand die Obedience gewinnen oder mit dem Hund die tollsten Tricks zeigen.

Wobei eine gute Konditionierung manchen Menschen im Zusammensein mit ihren Tieren ausreicht.

Wenn du aber mehr willst, dann stell‘ dir die Frage:

 

Was bedeutet Verbundenheit mit meinem Pferd und meinem Hund für mich persönlich?

 

Mir fällt zum Thema Verbundenheit ein:

  • Es gibt eine innere Verbindung, die über die äußere Kommunikation hinausgeht
  • Ich kann mich gut in den anderen hineinfühlen
  • Ich weiß oft intuitiv, wie es dem anderen geht
  • Wir teilen eine gemeinsame Geschichte, gemeinsame Erfahrungen
  • Wir verbringen gerne Zeit miteinander
  • Ich mag auch die schrägen, unperfekten Seiten am anderen
  • Es gibt ein Mitspracherecht auf beiden Seiten

Wahrscheinlich fallen dir noch viele weitere Punkte ein, die für dich persönlich für das Gefühl von Verbundenheit stehen.

Jedenfalls hat es für mich eher mit dem Innen als mit dem Außen zu tun:  mit den Gefühlen und dem inneren Erleben.

Wirkliche Verbundenheit entsteht durch gegenseitiges Zuhören, eine offene Kommunikation und ein offenes Herz.

 

Was kannst du konkret tun, um die Verbindung mit deinem Pferd oder Hund zu stärken?

Dazu gehören für mich drei Themenbereiche, die wichtig für eine tiefe Verbindung sind. Das sind die Themen Wahrnehmen, Annehmen und Kommunikation.

Kurz gefasst bedeutet Wahrnehmen, erst einmal so unvoreingenommen wie möglich das Pferd oder den Hund wahrzunehmen ohne zu bewerten oder etwas hineinzuinterpretieren. Annehmen heißt, das was ist zu akzeptieren und in der Kommunikation gehst du dann in die Wechselwirkung der Beziehung und wirst aktiv.

 

Wahrnehmen

Frau mit Hund sitzt auf Reitplatz und beobachtet

 

Wenn du deine Verbindung zu deinem Tier stärken willst, dann lohnt es sich, dir immer wieder Zeit zum Wahrnehmen einzuplanen. Zeit, in der du deinem Tier zuschaust beim Fressen, auf der Weide, auf dem Paddock, in der Herde, beim Spielen, beim Schnüffeln, beim Dösen. 

Zeit, in der du bewusst einfach nur beobachtest. Ohne zu bewerten. Ohne gleich einzuordnen. Ohne ein äußeres Ziel zu verfolgen.

Das ist gar nicht so leicht, wie es sich anhört. Denn wir Menschen lassen alles, was wir wahrnehmen sofort unbewusst durch unsere persönlichen Erfahrungs-Filter laufen: „kenne ich, habe ich schon erlebt, ich weiß, wie es dem anderen geht, was er fühlt, was er damit bezweckt…“

Beim einfach nur Wahrnehmen kommt es also darauf an, immer wieder zu prüfen, ob du gerade bewertest oder interpretierst. Daher ist diese Phase auch gar nicht so passiv wie sie auf den ersten Blick wirkt.

Hierauf kannst du deine Aufmerksamkeit beim Wahrnehmen richten:

  • Verhalten
  • Körpersprache
  • Mimik
  • Ohren
  • Atmung
  • Schweif- oder Rutenhaltung
  • Ausdruck
  • Interaktion
  • Liebste Kraulstellen
  • Lieblingsfutter

Falls du bemerkst, dass du bewertest oder interpretierst, ist das überhaupt nicht schlimm, sondern ein richtig gutes Zeichen. Unser Kopf versucht ständig, Muster zu erkennen, Zusammenhänge herzustellen, aus der Vergangenheit abzuleiten und in die Zukunft hineinzuprojizieren. Außerdem ist es auch nicht ganz so leicht, tatsächlich ohne eigene Erwartungshaltung zu sein – das weiß ich aus Erfahrung. 😉

 

Nimm‘ wahr, was das Wahrnehmen in dir selbst auslöst

Fühlst du dich dabei entspannt, interessiert, neugierig, ungeduldig, gelangweilt, hast du doch Erwartungen an das, was dein Pferd oder dein Hund tun oder lassen soll?

Vielleicht geht beim Beobachten in deinem Kopf ein Feuerwerk an Gedanken los.

“Warum kommt mein Pferd /Hund nicht? Das Pferd / der Hund von meiner Nachbarin ist immer so interessiert. Will mein Pferd/Hund gar nichts mit mir zu tun haben? Jetzt dreht es mir auch noch den Hintern zu! Bin ich so wenig interessant für mein Pferd/Hund? Bin ich vielleicht sogar langweilig? Mag mein Pferd/Hund mich vielleicht gar nicht so gerne wie ich immer denke?…“

Auch wenn es für uns selbst nicht immer schmeichelhaft ist zu erkennen, was wir denken, wird es genau hier richtig spannend für eure Beziehung. Denn du hast mit deinen Gedanken und deinen Gefühlen einen so großen Einfluss auf die Beziehung zu deinem Tier, dass es sich lohnt, hier ehrlich zu sein.

Beobachte auch dich selbst und deine Gedanken und Gefühle einfach erst einmal, ohne direkt ins Handeln zu kommen. Sei auch bei dir selbst neugierig und offen, ohne zu bewerten, zu interpretieren und dir bestimmte Gedanken zu verbieten.

Da unsere Tiere so stark auf unser Inneres reagieren, ist es wichtig, dass wir auch uns selbst und den Einfluss unserer Gedanken, unserer Gefühle und unseres Verhalten auf unsere Tiere verstehen.

Ein nächstes wichtiges Thema für eine gute Verbindung ist das Annehmen.

 

ANNEHMEN

Mit Annehmen meine ich sowohl dein Tier als auch dich selbst so anzunehmen wie ihr gerade seid. Annehmen heißt dabei nicht gleichzeitig zustimmen oder toll finden. Annehmen heißt einfach: für diesen Moment, für heute, hier und jetzt, nehme ich dich und mich mit den Gedanken, Gefühlen und Verhaltensweisen so an, wie es jetzt gerade ist. ICH AKZEPTIERE ES!

Wirkliches, inneres Annehmen aus ganzem Herzen ist sofort eine große Entlastung. Es nimmt den Druck aus der Situation. Und das spüren unsere Tiere sofort.

Pferd wiehert und Frau lacht darüber

Sehr deutlich wird es oft in der Freiarbeit mit Pferden: wenn die Besitzer sich sehr stark wünschen, dass das Pferd zu ihnen kommt, dann kommen die Pferde zu 99% nicht. Sie spüren den Druck, das Gefühl ist ihnen unangenehm und sie bleiben lieber fern.

Wenn du eine freundliche Atmosphäre um dich schaffst, voller Annahme, Zugewandtheit und Akzeptanz, spüren Tiere das sofort und halten sich gerne in deiner Nähe auf.

Nach dem Wahrnehmen und Annehmen kannst du jetzt in die aktivere Phase gehen, um eine gute Verbindung mit deinem Pferd oder Hund herzustellen: die direkte Kommunikation.

 

Kommunikation

Kommunizieren bedeutet ‚in Kontakt miteinander gehen‘ ; ‚verbale oder non-verbale Signale Austauschen“. Streng genommen hast du natürlich auch beim Wahrnehmen und Annehmen (Watzlawick: Du kannst nicht nicht kommunizieren), aber hier geht es um die bewusste aktive Kommunikation.

Der Fokus ist: Wie kannst du so mit deinem Pferd und Hund in Kontakt treten, dass eure Beziehung tiefer und besser wird? Dazu erst einmal ein paar ganz Ideen:

 

Spielen

Beim Spielen willst du deinem Tier nicht gezielt etwas beibringen, sondern ihr wollt einfach zusammen eine gute Zeit verbringen. Da Hunde uns viele Stunden am Tag begleiten, fällt es hier meist leichter als beim Pferd. Achte einmal darauf, wieviel Zeit du ohne konkretes Trainingsziel mit deinem Pferd verbringst – ohne Putzen und Box machen einzurechnen.

Beim Spielen lernt ihr eure Körpersprache immer besser kennen, ihr lernt, den anderen zu lesen und diese Sicherheit verstärkt wiederum die Bindung.

Galgo in Spielaufforderung

Gemeinsam Zeit verbringen

Gemeinsam verbrachte Zeit ohne Trainingsziel kann sehr zu einer guten Verbindung beitragen. Z.B. einfach zusammen in der Sonne sitzen, mit dem Pferd gemeinsam rumstehen (das lieben Pferde), gemeinsame Spaziergänge unternehmen, zusammen etwas entdecken, eine größere Wanderung machen, auf einen Wochenendausritt gehen. Gemeinsam verbrachte Zeit kann auch Fellpflege oder Massage sein oder die Lieblingskraulstellen entdecken.

 

Zusammen etwas Lernen

Natürlich stärkt auch das gemeinsame Lernen eure Verbindung. Ob du deinem Hund die Grundlagen des Benehmens beim Besuch in der Stadt beibringst oder auf dem Pferd die nächste Dressureinheit erarbeitest, wie bei der Arbeit im Job mit deinen Kollegen kann auch das zusammenschweißen und eure Verbindung stärken.

 

Herausforderungen meistern

Du hilfst deinem Pferd dabei, seine Angst vor Planen zu überwinden; du bringst deinem Hund das Schwimmen bei oder ihr bewältigt gemeinsam einen anspruchsvollen Anstieg beim Ausritt oder der Wanderung. Dabei lernt ihr euch gegenseitig besser kennen, ihr lernt, dass ihr euch aufeinander verlassen können und das gegenseitige Vertrauen und die Verbundenheit wächst automatisch mit.

Einen Punkt ist wichtig, wenn diese Wege dich zu einer tieferen Verbindung zu deinem Pferd und Hund führen sollen:

 

ENTSCHEIDEND FÜR DIE WIRKUNG IST DIE INNERE HALTUNG, MIT DER DU AN DIE DINGE HERANGEHST

 

Die innere Haltung mit der du durchs Leben gehst, hat einen Einfluss auf alles. Dein Pferd und dein Hund spiegeln dir diese innere Haltung sehr deutlich. Sie reagieren direkt auf unser Inneres und sind schnell verunsichert, wenn wir innerlich nicht klar sind. Daher kannst du sehr viel für eine gute Verbindung zu deinem Pferd und deinem Hund tun, indem du etwas für deine eigene gute innere Haltung tust.

Diese Punkte helfen dir dabei eine innere Haltung einzunehmen, mit der du die Verbindung zu deinem Pferd und deinem Hund stärkst:

 

Authentisch sein

braunes Pferdeauge als Fotoausschnitt

Damit meine ich, dass dein Innen und dein Außen übereinstimmen. Tiere sind schnell unsicher und fühlen sich unwohl, wenn wir versuchen, ihnen etwas vorzuspielen. Z.B. wenn wir Angst haben aber versuchen, mutig zu tun; wenn wir nach außen ruhig sind, aber innerlich total wütend; wenn wir traurig sind, aber nach außen fröhlich tun. Diese Unstimmigkeit spüren Tiere sofort.

Meiner Erfahrung sind sie gerne mit Menschen zusammen, die bei sich sind. D.h. wenn du in einer Situation mit deine Pferd Angst hast, dann versuche nicht, aus diesem Gefühl heraus mutig zu handeln, sondern bring dich in einen Zustand oder eine Situation, in der du sicher handeln kannst. Wenn du gerade total wütend bist, solltest du das natürlich nicht an deinem Tier ausleben, aber auch nicht so tun, als wärst du total ruhig. Eine gute Möglichkeit könnte hier sein, einfach mal aus der Situation zu gehen und dich in Ruhe neu zu sortieren. Wenn du dich traurig fühlst, dann kann es die Verbindung zu deinem Hund und deinem Pferd stärken, wenn ihr einfach Zeit zusammen verbringt, ohne das du versuchst, etwas zu arbeiten oder dein Tier zu trainieren.

Je besser du dich selbst im Hier und Jetzt wahrnehmen kannst, desto besser gelingt es dir auch, authentisch zu sein. Das Positive ist, dass Tiere keine Kategorien im Kopf haben, wie jemand sein sollte. Sie fühlen sich einfach dann wohl, wenn wir im Einklang mit uns selbst sind.

 

Berechenbar sein

Je besser dein Pferd und dein Hund dich einschätzen können, desto entspannter fühlen sie sich in deiner Nähe. Sicherheit ist besonders für das Fluchttier Pferd eines der stärksten Bedürfnisse, aber meiner Erfahrung nach lieben auch Hunde die Stabilität, die sich daraus ergibt.

Als berechenbar und gut einschätzbar erleben deine Tiere dich, wenn sie auf ein bestimmtes Verhalten von dir die immer gleiche Reaktion bekommen. Damit erhöht sich für sie die Selbstwirksamkeit und die Möglichkeit, zu entscheiden ob sie dieses Verhalten jetzt wollen oder nicht. Dafür musst auch du dich wiederum gut kennen und über gute Fähigkeiten verfügen, dich selbst zu steuern.

 

Gelassenheit

Gelassenheit bedeutet innere Ruhe zu haben und auszustrahlen. Also nicht nur nach außen überlegt zu handeln, wie man es bei manchen Managern sieht, sondern auch im Innen emotional gelassen zu sein.

Auch hier sind eine gute Wahrnehmung und eine gute Selbsteinschätzung die Basis. Die Kunst ist es, die eigenen Gefühle so wahrzunehmen wie sie sind, sie anzunehmen, sie aber nicht unmittelbar auszuleben. Das braucht Reflexionsfähigkeit und Übung.

Das Gute daran ist, dass dein Pferd und dein Hund dir auch in jeder Situation deutlich zeigen, ob du schon auf einem guten Weg bist oder noch etwas üben darfst.

 

Wenn du gerne aktiv etwas für deine Gelassenheit tun willst, dann hol‘ dir mein kostenloses Video mit der 3-Punkte-Klofpfakupressurmeditation „Gelassen statt gestresst“. Den Link findest du HIER.

Stress abbauen für Reiter und Pferd – Mach nicht diesen Fehler

Stress abbauen für Reiter und Pferd – Mach nicht diesen Fehler

„Wenn ich reite, dann habe ich keinen Stress mehr, dann bin ich ganz im Moment.“ „Ich fühle mich gut, sobald ich im Stall bin.“  „Wenn ich mein Pferd sehe, bin ich glücklich.“

Das höre ich oft, wenn ich mit Pferdemenschen spreche, die in ihrem nicht-pferdischen Lebensteil einen stressigen Job oder ein stressiges Privatleben haben. Trotzdem:

 

 „Überlasse es nicht deinem Pferd, DEINEN Stress abzubauen!“

 

Denn deine Gefühle sind ja beim Betreten des Stalls nicht wie durch ein Wunder verwandelt, sondern arbeiten in deinem Unterbewusstsein weiter. Und dein Pferd spürt das.

Mir ging es früher selbst oft so, als ich noch als Managerin gearbeitet habe. Ich habe mich gar nicht gestresst gefühlt. Erst durch die Reaktion meiner Stute Evita wurde mir abends klar, wir anstrengend der Tag gewesen ist. Es war halt so normal.  Auch die dazugehörenden Gedanken, Gefühle und Körpergefühle waren ganz normal für mich. Ich habe sie nicht sonderlich beachtet und meist gar nicht mehr bemerkt.

Pferde sind jedoch Meister darin, genau diese unbewusste Energie wahrzunehmen und darauf zu reagieren. Diese eigentlich tolle Fähigkeit führt dazu, dass viele Pferde selbst gestresst sind, sich für den Menschen unerklärlich verhalten oder stressbedingte Krankheiten entwickeln.

 

Daher ist das Beste, was du für dein Pferd tun kannst, dich selbst in ein positives Gleichgewicht zu bringen.

 

Damit meine ich nicht, dass du alle anderen Bereiche außer acht lassen kannst. Eine gute Haltung, gutes Futter und ein pferdegerechtes Training sollten selbstverständlich sein! ABER: 

Unterschätze nicht deinen Einfluss als Hauptbezugsperson auf dein Pferd.

Ich bin davon überzeugt: Auch wenn alle Rahmenbedingungen stimmen, wenn du selbst eine negative Energie ausstrahlst, wird sich das sehr deutlich auf dein Pferd auswirken!

Wenn deine innere Haltung negativ ist, helfen auch kein Top-Bewegungsstall, kein Zusatzfutter, kein anderer Reitlehrer und auch keine Wellnessmassage, Osteopathie usw.

Solange du selbst nicht eine kraftvolle, positive und klare Energie ausstrahlst, ist dein reiterliches Haus auf Sand gebaut.

Tannen im Nebel

Kennst du das Gefühl, wenn du in einen Raum mit Menschen kommst und direkt spürst, dass dort „dicke Luft“ ist? Dann weißt du, wie unangenehm und verunsichernd dieses Gefühl sein kann. Ich bin davon überzeugt, dass unsere Pferde diese für uns selbst oft verborgenen Energien viel stärker spüren als wir selbst. Vor allem können sie sie nicht mit dem Verstand erklären.

Dein Pferd kann sich nicht sagen: „Ach ja, sie hatte wieder so einen Stress im Job. Klar, dass sie durcheinander und ungeduldig ist.“ Es nimmt nur die angespannte Muskulatur, die flache Atmung, die hektischen Bewegungen und die unklare Kommunikation wahr. Deine Gedanken und Gefühle übertragen sich 1:1 auf dein Pferd. Und es reagiert ganz direkt auf das, was du in diesem Moment ausstrahlst.

 

Stell dir vor wie schön es wäre, wenn du schon gelassen, präsent und voller positiver Energie in den Stall kommen würdest!

Stell dir vor, was dann alles möglich wäre!

 

Daher habe ich den Fokus meiner Arbeit auf genau diesen Aspekt gelegt. Denn die eigene mentale Einstellung kommt in der Ausbildung von Reitern meiner Meinung nach aktuell noch viel zu kurz.

Als ich noch technik-orientierten Unterricht gegeben habe, habe ich z.B. in der Bodenarbeit oft folgendes erlebt: Jemand will sein Pferd nach außen auf den Zirkel schicken, aber es klappt einfach nicht. Entweder das Pferd geht gar nicht erst raus und steht wie festgeklebt auf seinem Platz, es driftet sofort nach dem Rausschicken wieder rein oder empfindet das Rausgeschickt werden als unangemessene Aktion und droht dem Menschen.

Jetzt nur mehr Aktion zu machen, mehr Druck auszuüben, führt meist nicht zum Erfolg. Das äußere Verhalten passt nicht zur inneren Einstellung des Menschen. Daher ist die Reaktion des Pferdes logisch und richtig, auch wenn sie uns in dem Moment nicht gefällt.

 

Wenn Verhalten und innere Einstellung sich widersprechen, dann reagieren Pferde auf unsere innere Einstellung, auf unsere Energie.

 

Das hat meine Schüler manchmal komplett verzweifeln lassen. Denn in der Situation hatten sie oft keinen Zugang zu ihrer inneren Haltung. So wie ich früher nach einem langen Tag im Büro keinen Zugang mehr zu meiner inneren Energie hatte.

Daher ist es wichtig, an dieser Stelle erst einmal an der eigenen Wahrnehmung zu arbeiten. Erst wenn du dich selbst wieder spüren kannst, bist du auch in der Lage, deine innere Haltung zu verändern.

Wenn du wirklich gut werden willst, wenn du einen wirklich guten Draht zwischen dir und deinem Pferd herstellen willst, wenn das was ihr macht harmonisch und einvernehmlich sein soll, dann geht gar kein Weg an dem Thema Persönlichkeitsentwicklung vorbei ! Eure Beziehung wird sich genau in dem Maße weiterentwickeln, indem du dich innerlich weiterentwickelst.

 

Wenn du an einem Punkt bist, an dem du den Eindruck hast, ihr kommt einfach nicht mehr weiter, dann schau‘ nach innen.

 

Das ist das Schöne und das Herausfordernde zugleich am Umgang mit Pferden. Sie bieten uns durch den klaren Spiegel, den sie uns vorhalten eine der besten Möglichkeiten die es gibt, uns weiterzuentwickeln und zu wachsen. Aber dieser Spiegel kann manchmal auch ganz schön schmerzhaft sein.

Ich glaube, dass jedes Pferd dir etwas ganz besonders beibringen kann, wenn du dich darauf einlässt. Ich bin davon überzeugt, dass du es unbewusst genau aus diesem Grund ausgesucht hast. Weil du schon bei dieser Begegnung gespürt hast, welche Möglichkeiten sich dadurch ergeben.

Meine Leidenschaft ist es, dich bei dieser Entwicklung zu begleiten und zu unterstützen. Vielleicht brauchst du Hilfe dabei zu verstehen, was du in dem Spiegel erkennen kannst, was dein Pferd dir mitteilen möchte mit seinem Verhalten. Oft liegt die größte Herausforderung allerdings darin, das was man erkannt hat, in eine positive Richtung zu verändern.

Wie genau komme ich denn von ungeduldig sein zu geduldig sein, von hektisch durch den Tag und durch den Stall rennen zu einem achtsameren Verhalten, von einer sehr kritischen Haltung mir selbst gegenüber zu einem liebevollen Annehmen? Bin ich dann überhaupt noch ich?

Die Antwort ist ein klares JA. Du wirst sogar noch viel mehr du selbst sein. Durch die Klopfakupressur wirst du nach und nach das Ablegen können, was nicht oder nicht mehr zu dir passt. Und du wirst die Seiten in dir stärken können, die hilfreich und unterstützend für dich und für dein Pferd sind.

Das Ganze funktioniert leicht, spielerisch und wahrscheinlich schneller, als du es für möglich hältst.

Wenn du es genauer wissen willst und  gerne mal ausprobieren möchtest, dann hol‘ dir mein Video mit der kostenlosen 3-Punkte-Klopfakupressurmeditation „Gelassen statt gestresst“. Den Link findest du HIER.

Wie Moderne Klopfakupressur dich in Krisenzeiten stärkt

Wie Moderne Klopfakupressur dich in Krisenzeiten stärkt

In Krisenzeiten  – ob Corona oder in einer persönlichen, individuellen Krise – ist ein stabiles Mindset ein entscheidender Faktor. Denn nur wenn du dich selbst immer wieder in einen guten inneren Zustand bringen kannst, bist du in der Lage, gute Entscheidungen zu treffen und vorausschauend zu handeln.

 

Ziel ist es, unabhängig von dem was im Außen passiert, schnell wieder in einem ressourcenreichen inneren Zustand zu sein. Genau dafür ist Klopfakupressur ein extrem hilfreiches und leicht anwendbares Tool:

 

Klopfakupressur ist schnell erlernbar, selbst anwendbar, du brauchst keine Hilfsmittel und sie ist nachhaltig wirksam.

 

Ressourcenreich heißt dabei nicht, dass du über alles jubelst was gerade passiert. Sondern eine starke innere Einstellung bedeutet, dass du in einem guten Sinne handlungsfähig bleibst und dich nicht von außen runterziehen lässt. Es bedeutet, dass du in Situationen die Chancen, die Handlungsmöglichkeiten und deine persönlichen Lernfelder erkennst.

 

Die aktuelle Situation bietet dir so betrachtet eine gute Möglichkeit, zu lernen und innerlich zu wachsen.

Denn eine Krisensituation wirkt wie ein Vergrößerungsglas für die Gefühle, die bereits in dir sind.

 

In meinem Umfeld erlebe ich gerade die unterschiedlichsten Reaktionen: das geht von Angst, Panik, Wut, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit, über Schreckstarre, Verständnislosigkeit, Aktionismus bis hin zu endlich mal die Dinge anpacken, für die man sonst nie die Zeit hatte.

 

Vielleicht erkennst du dich in einem der Gefühle wieder. Vielleicht denkst du, dass man daran in so einer Situation nichts ändern kann. Vielleicht denkst du auch, „so bin ich halt,  so war ich schon immer ….“ und fühlst dich dem richtig ausgeliefert.

 

Die gute Nachricht ist: für diese unterschiedlichen Reaktionen und Gefühle kann weder das Corona-Virus noch sonst irgendjemand etwas. Die Verantwortung für deine Gefühle und für dein Verhalten trägst du ganz alleine. Das klingt für viele erst mal hart. Aber der Gedanke birgt gleichzeitig die große Chance, dass du selbst etwas Gutes für dich tun kannst.

 

Stress ist mittlerweile als ein entscheidender Faktor für psychische und körperliche Krankheit bekannt.

 

Wenn du in einem guten inneren Zustand bist, dann tust du gleichzeitig etwas Gutes für deinen Körper und für dein Immunsystem.

 

In meinen Coachings ist es immer wieder so, dass meine Kunden wissen, in welches Gefühl, in welchen inneren Zustand sie kommen wollen…aber sie bekommen es einfach nicht hin. Und das ist ganz normal, wenn du darin nicht geübt bist.

 

Mit Hilfe von Klopfakupressur ist es sehr leicht zu lernen, dich selbst in einen besseren Zustand zu bringen. Manchmal geht es von einem Moment auf den anderen, manchmal braucht es ein paar Runden, bis sich das Gefühl verändert. Aber das sich nichts verändert, das habe ich noch nie erlebt.

 

Tatsächlich ist es bei der Klopfakupressur eher ein „Geschehen lassen“ als ein willentliches Herbeiführen eines anderen Zustands.

 

Wenn du mit deinem Bewusstsein in einen anderen Zustand gehst, dann ist das meist recht anstrengend und du kannst es nicht lange aufrechterhalten. So als würdest du ein schweres Paket hochheben, dass du gerade so tragen kannst. Mit der Zeit wird es jedoch immer schwerer und du musst es wieder absetzen. Gefühlsmäßig bist du dann im selben Zustand wir zuvor – oft sogar noch schlechter, weil du dir zusätzlich auch noch Vorwürfe machst, dass du wieder schlecht drauf bist und es nicht schaffst, deine Stimmung zu verändern.

 

Die Klopfakupressur hilft dir dabei, ganz selbstverständlich das zu machen, was auch wissenschaftlich anerkannt und bestätigt ist, wenn du in ein anders Gefühl kommen willst.

 

  1. Annehmen was ist!

    Beim Klopfen tun wir nicht so, als ob alles super wäre. Du darfst genau das aussprechen, was du gerade fühlst und denkst. Vollkommen unzensiert und nicht weichgespült. Genau so, wie es für dich in dem aktuellen Moment ist.

    Dieser Schritt ist für meine Coachees immer wieder so erleichternd. Sich nicht verstellen zu müssen. Frei „von der Leber weg“ zu sprechen. Keine Angst zu haben, beurteilt und bewertet zu werden.

    Manchmal ist das sehr bewegend und es fließen ein paar Tränen.

Manchmal ist es auch sehr lustig, endlich mal Klartext zu sprechen.
Auf jeden Fall ist es sehr befreiend.

 

Und dann verändert sich etwas. Das Gefühl wird anders. Ein Zusammenhang wird plötzlich klar. Neue Ideen kommen.

 

  1. Transformieren

    In dieser Phase ist es wie eine innere Pendelbewegung zwischen dem was war und dem, was du gerne hättest.

    Die belastende Seite des Themas ist noch präsent, aber gleichzeitig sind es die anderen Perspektiven auch.

    Beides darf in dieser Phase gleichzeitig sein. Du triffst auch keine bewusste Entscheidung für oder gegen eine Seite, sondern alles darf sich aus dir selbst heraus entwickeln.

    Meistens gibt es hier schon gar keinen guten gefühlsmäßigen Zugang zu dem Ausgangsgefühl mehr. Es ist bereits etwas Anderes daraus geworden.

Irgendwann merken meine Kunden, dass sie sich nicht mehr länger mit dem als negativ empfundenen beschäftigen wollen. Es bringt nichts mehr in ihnen zum Klingen. Und damit gehen wir dann in die 3. Phase des Klopfens:

 

  1. Intention setzen

    An dieser Stelle weißt du ganz genau in welches Gefühl du gehen willst und was dir emotional, körperlich und seelisch gut tut. Das kann nach dem Klopf-Prozess etwas ganz anderes sein, als du es dir vorher rein kognitiv überlegt hast.

    In dieser Klopfrunde unterstütze ich dich dabei, nach den dich am meisten stärkendsten Formulierungen, Gefühlen und inneren Bildern zu suchen. Wir entwickeln eine Klopf-Meditation, die ganz auf dich persönlich abgestimmt ist. Damit kannst du auch dich auch später immer wieder in einen guten inneren Zustand versetzen.

Du bekommst deine individuelle Klopfakupressur für alle drei Phasen als Text und auch in einer gesprochenen Version. So kannst du später einfach das Headset aufsetzen und dich von mir beim Klopfen begleiten lassen. Das ist für viele hilfreicher und intensiver, als für sich alleine zu klopfen.

 

Ich möchte dich sehr dazu ermutigen, gerade in einer Zeit der Krise die tolle Wirkung der Klopfakupressur einfach mal auszuprobieren.

Wenn Du neugierig geworden bist, ob die Klopfakupressur auch dir weiterhelfen könnte, dann lass‘ uns gerne einfach mal darüber sprechen.

Buche ganz einfach kostenlos und unverbindlich dein Kennenlerngespräch mit mir. Zu meinem Kalender kommst du direkt über diesen LINK. Ich freue ich auf dich!

Warum dir Mental-Coaching mit Moderner Klopfakupressur hilft, besser zu reiten

Warum dir Mental-Coaching mit Moderner Klopfakupressur hilft, besser zu reiten

Mental-Training mit Klopf-Akupressur soll mir helfen, in der Praxis besser zu reiten? Vielleicht kennst du auch noch den Spruch: „Reiten lernt man nur durch Reiten“. Allerdings reicht es meiner Meinung nach nicht, einfach nur zu reiten um auch gut zu reiten. Wobei es ganz ohne Reiten natürlich auch nicht geht. Aber ich bin davon überzeugt, dass du nur mit einer guten mentalen Einstellung – also mit dem richtigen Mindset – wirklich erfolgreich reitest.

Mit erfolgreich meine ich: mit Freude und Leichtigkeit, in Harmonie mit deinem Pferd, in einer guten Partnerschaft. Sowohl du als auch dein Pferd können so ihr volles Potential ausleben und ausschöpfen.

Dabei ist es egal, ob du am Strand entlang galoppieren, bis Grand Prix Level reiten, auf dem Turnier das zeigen möchtest, was ihr beide drauf habt oder einfach ohne Angst ausreiten gehen willst. Das richtige Mindset hilft dir, deine Ziele zu erreichen. Mit der richtigen inneren Einstellung ist oft sogar viel mehr möglich, als du dir vorstellen kannst.

Welchen Einfluss deine mentale Einstellung auf dein Reiten hat

 

Nicht-Reiter denken ja oft, dass man einfach nur auf dem Pferd sitzen muss und schon reiten kann, wenn man mehr oder weniger elegant oben bleibt. Aber auch viele Trainer unterrichten relativ einseitig und techniklastig oder lassen einfach eine Aufgabe nach der nächsten reiten. Zum Reiten gehört aber viel mehr als Technik und Lektionenreiten. Im Wesentlichen sind es vier große Bereiche:

4 Puzzelteile Technik Körper Strategie Mindset
  1. Technik
    Hierzu gehören ein ausbalancierter, losgelassener Sitz, eine fein abgestimmte Hilfengebung, gutes Feeling und Timing. Der konventionelle Reitunterricht konzentriert sich oftmals nur hierauf.

     

  2. Körper
    Körperliche Fitness, Lockerheit, Ausdauer, Koordination, Balance. Mittlerweile tun immer mehr Reiter nicht nur im körperlichen Bereich etwas für ihr Pferd, sondern auch für sich selbst. Sie gehen z.B. regelmäßig zum Physiotherapeuten und ins Fitnessstudio oder betreiben einen Ausgleichsport wie Laufen oder Schwimmen.
    Alle Gefühle werden unmittelbar über den Körper ausgedrückt z.B. durch Muskelanspannung, Zittern, Schmerzen…

     

  3. Strategie
    Hierzu zählt alles, was mit einem systematischen Trainingsaufbau zu tun hat. Wann trainiere ich, was trainiere ich, wie trainiere ich es, Trainingsintensität und Trainingspausen. Außerdem gehören hierzu auch grundlegendes Pferdewissen, Fütterung, Haltung, usw.

     

  4. Mindset
    Hier geht es um Deine innere Einstellung, um deine Gedanken und Gefühle. Dieser Bereich ist der, der beim Reiten noch am meisten vernachlässigt wird. Dabei bildet er die Basis von allem, denn dein Mindset beeinflusst die Qualität der 3 anderen Bereiche und ist damit der entscheidende Faktor für die Qualität deines Reitens.

 

Die mentale Einstellung ist Basis und Beschleuniger

 

Ein gutes Mindset wirkt sich positiv auf alle anderen Bereiche aus.  Es ist letztendlich die Basis für alles.

 

Mindset als Kreis um die Themen Technik, Körper, Strategie

Beispiel Technik:

Für einen losgelassenen Sitz mit unabhängiger Hand brauchst du eine lockere und losgelassene Muskulatur und dafür auch entsprechend losgelassene und entspannte Gedanken. Wenn du z.B. mit Hilfe von Klopfakupressur dein Stresslevel um 20% runterfahren kannst, hast du unmittelbar mehr Entspannung in deinem Sitz. Das wirkt sich wiederum sofort auf dein Pferd aus, es läuft ebenfalls zufriedener und lockerer, damit kannst du noch besser sitzen usw. Du hast eine schöne Aufwärtsspirale gestartet.

Aber auch an Tagen, an denen es einfach nicht gut läuft und du das Gefühl hast, ihr seid wieder 10 Schritte zurückgefallen, hilft dir eine positive Einstellung dabei, gut zu reagieren. Denn würdest du jetzt auch noch genervt sein und ggfs. sogar dein Pferd ungerecht behandeln, dann setzt du direkt eine Abwärtsspirale in Gang und machst dir schlimmstenfalls in einem Moment das kaputt, was du dir lange aufgebaut hast.

 

Beispiel Körper:

Bezüglich deiner körperlichen Fitness hilft dir ein positives Mindset bei Motivation und Durchhaltevermögen. Regelmäßig zum Training gehen, auch wenn du mal keine Lust hast und durchhalten, auch wenn es anstrengend wird.

 

Beispiel Strategie:

Wichtige Entscheidungen nicht einfach an Fachleute abgeben. Manchmal überlassen Reiterinnen jede Entscheidung ihrem Trainer, ihrem Tierarzt, ihrem Schmied etc. Ein positives Selbstwertgefühl, ein gesundes Selbstbewusstsein, Mut und Offenheit helfen dabei zu erkennen, wo du Unterstützung brauchst und wo du besser deinem eigenen Gefühl folgen solltest.

 

Mit der Moderne Klopfakupressur eine unterstützende und positive innere Einstellung entwickeln

 

Viele Menschen denken immer noch, dass ihre innere Einstellung und ihre Gefühle etwas sind, was einfach da ist, woran sie aber nichts ändern können. „So bin ich halt“. Die gute Nachricht ist:

„Du kannst dein Mindset genauso verändern und trainieren wie alle anderen Fähigkeiten auch.“

Weil man die innere Einstellung und eine Veränderung in diesem Bereich nicht immer direkt wahrnehmen kann, wird das Thema von vielen Reitern noch vernachlässigt oder gilt sogar als etwas spooky.

Dahinter steht vielleicht auch der Gedanke: „irgendetwas stimmt mit mir nicht, wenn ich an meiner Psyche arbeiten muss“. Dabei geht es nicht darum, etwas zu reparieren, was kaputt ist. Es geht darum, dein ganzes Potential zu entfalten, die positiven Eigenschaften in dir wachsen zu lassen, zu stärken und bestmöglich zu nutzen.

Und genau dafür ist die Moderne Klopfakupressur eine wirklich geniale Methode. Denn Klopfakupressur ist schnell, effektiv, nachhaltig, wirkt auf dein Unterbewusstsein, ist leicht zu erlernen, du kannst sie selbst anwenden, du brauchst keine Hilfsmittel. Also für Reiter, die ja bekanntlich wenig Zeit haben und viel Fokus auf ihr Pferd legen wollen, perfekt.

Konkrete Themen, die du mit der Klopfakupressur angehen kannst sind z.B. ohne Stress und Angst reiten, entspannt reiten, souveränes Verhalten beim Reiten und im Umgang mit dem Pferd, den Reitunfall gut verarbeiten und hinter dir lassen, dein Kopfkino abstellen, ruhig und gelassen auf dem Turnier reiten, blockierende Gedanken auflösen.

 

Wie funktioniert Klopfakupressur und was ist Moderne Klopfakupressur?

 

Klopfakupressur ist eine Methode, bei der du Akupressurpunkte an deinem Körper mit den Fingern leicht beklopfst, dabei bestimmte Sätze sagst und deinen inneren Fokus auf dein Thema ausrichtest. Durch diese Kombination sprichst du gleichzeitig Körper, Geist und Seele an. Das ist laut aktueller wissenschaftlicher Forschung eine wichtige Voraussetzung für eine wirkungsvolle und nachhaltige Veränderung. Mehr Hintergrund-Infos zur Klopfakupressur findest du in diesem verlinkten Blog-Artikel.

Ich nenne meine Art der Klopfakupressur Moderne Klopfakupressur, weil ich meine mittlerweile über 20-jährige Coaching-Erfahrung intensiv mit einbeziehe. Vor allem gehe ich in meinen Coachings sehr prozessorientiert vor, d.h. ich hole dich genau dort ab, wo du gerade stehst und entwickele mit dir gemeinsam eine für dich persönlich hilfreiche, unterstützende und stärkende Klopfakupressur mit deinen ganz individuellen Formulierungen.

 

Diese 5 Hauptthemen verhindern ein stabiles Mindset für Reiter

 

  1. Angst
    entweder nach einem Reit-Unfall oder generell ohne schlechte Vorerfahrungen

     

  2. Stress
    vielfach unterschwellig vorhandener und gar nicht bewusster Stress, der aus den anderen Lebensbereichen mitgebracht und aufs Pferd übertragen wird

     

  3. Zu wenig Selbstsicherheit
    kein oder zu wenig Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und die eigene Lernfähigkeit

     

  4. Perfektionismus
    oft in Verbindung mit einem Fokus, der auf Fehler und Schwächen ausgerichtet ist

     

  5. Ungeduld
    teilweise in Verbindung mit zu wenig Wissen über die Ausbildung von Pferden und einer unklaren Selbstwahrnehmung.

     

Diese Themen beeinflussen direkt dein Reiten und übertragen sich zusätzlich auch auf dein Pferd. Pferde beziehen Gefühle von Angst, Stress, Unsicherheit, Unzufriedenheit und Ärger schnell auf sich und reagieren unmittelbar darauf. Langfristig kann sich das über das Verhalten hinaus sogar in stressbedingten Krankheiten zeigen. Für entspanntes, lockeres und Mensch und Pferd Spaß machendes Reiten spielt eine gute innere Einstellung des Menschen also eine große Rolle.

 

Viele Reiter kennen ihr Thema ganz genau, wissen aber nicht, wie sie es ändern können

 

Es reicht nicht aus, nur auf der kognitiven Ebene zu arbeiten.  Verstehen ist zwar gut – bewirkt aber meist noch keine Veränderung. Hast Du schon mal versucht, dir eine neue Verhaltensweise über reine Willenskraft anzutrainieren? Z.B. beim nächsten Mal keine Angst beim Springen zu haben, nicht sauer zu sein, wenn etwas nicht klappt oder dich beim Reiten auf dem nächsten Turnier ganz auf deine Stärken zu konzentrieren?

Bei Themen, bei denen der Körper schneller als der Kopf ist wie z.B. Angst, erreichst du über reines Denken sowieso nichts. Dein Körper reagiert, bevor du überhaupt zum Denken kommst. Bei anderen Themen funktioniert es mit Willenskraft vielleicht für eine Weile, aber irgendwann fällst du komplett in das alte Verhalten zurück. Du hattest z.B. einen stressigen Tag und mit der Geduld beim Pferd ist es vorbei. Obwohl du dich eigentlich anders verhalten willst.

Aber unsere Themen sind eben nicht nur im Kopf, sondern gleichermaßen im Körper und in der Seele. Bei Angst hast du z.B. auf körperlicher Ebene verspannte Muskeln, einen Knoten im Bauch, dir ist übel. Vielleicht denkst du „das ist doch lächerlich, dass ich in dieser Situation Angst habe“ oder Sätze wie „Ich werde es nie lernen“ – „Ich kann es einfach nicht“.

Mit der Klopfakupressur gehst du über die reine Willenskraft hinaus. Du kannst dich damit selbst schnell in einen hilfreichen und stärkenden inneren Zustand bringen, weil du direkt alle Ebenen (körperlich, geistig und seelisch) mit einbeziehst.

 

Die positiven Effekte sind:

  • Dein Körpergefühl ändert sich
  • Du erkennst Zusammenhänge, die du vorher nicht gesehen hast
  • Du entwickelst von innen heraus neue Perspektiven
  • Du hast plötzlich neue Ideen
  • Du fühlst dich insgesamt besser

Dein Unterbewusstsein arbeitet bei der Klopfakupressur wunderbar für dich mit. Auf dieser Basis fallen dir neue Verhaltensweisen viel leichter, als wenn du sie dir mühsam theoretisch überlegt hast und mit Anstrengung und Willenskraft umsetzt. Das neue Verhalten ergibt sich praktisch wie von selbst.

 

Dein Pferd spürt deine innere Veränderung und reagiert positiv darauf

 

Oft verändert sich durch dein geändertes Mindset schon die komplette Situation. Z.B. wenn dein Pferd einen Parcours sicher springen kann, du selbst eine gute Reiterin bist und nur das flaue Gefühl im Magen euch davon abgehalten hat, durch den Parcours zu schweben. Dann funktioniert Klopfakupressur super schnell.

Natürlich ist dein Pferd nicht nur ein simpler Spiegel. Es bringt auch eigene Themen, eigene Gefühle und eigene Befindlichkeiten mit. D.h. auch wenn deine innere Einstellung gut ist, kann dein Pferd trotzdem weiterhin Angst vor etwas haben oder eine Aufgabe einfach nicht verstehen. ABER: mit einer veränderten inneren Haltung von dir machst du es deinem Pferd viel leichter, ebenfalls seine Haltung und sein Verhalten zu ändern.

Wenn dein Pferd Angst hat, du aber sicher bist, dann kannst du viel souveräner agieren. Wenn dein Pferd etwas nicht versteht, du aber geduldig bist, vermittelst du eine positive Lernatmosphäre und dir fallen viel mehr Wege ein, wie du es ihm erklären kannst.

 

Klopfakupressur hilft dir dabei wieder frei, leicht und mit Freude zu reiten und bei deinem Pferd zu sein

 

Das tolle daran ist, dass du dafür nicht immer mit einem Coach arbeiten musst. In meinen Coachings entwickele ich gemeinsam mit dir die Klopfakupressur-Sessions, die für dich persönlich besonders hilfreich sind. Die kannst du dann alleine machen und auch entsprechend anpassen.

Ein bisschen Unterstützen solltest du dein Unterbewusstsein nämlich nach dem Coaching schon, da es sonst gerne wieder die vertrauten Pfade nimmt. Aber einen schnelleren und effektiveren Weg dafür kenne ich nicht. Es reicht, wenn du dir in den ersten Wochen jeden Tag ca. 5 Minuten Zeit dafür nimmst. Das kann direkt morgens sein, kurz bevor du in den Stall gehst oder direkt vor dem Aufsteigen. Du nutzt es einfach dort, wo es dir am besten hilft und wo du es am leichtesten in deinen Alltag einbinden kannst.

 

Wenn du jetzt neugierig bist, dann hol‘ dir für ein erstes „Probeklopfen“ mein kostenloses 5-Minuten Video  „GELASSEN STATT GESTRESST

Dir ist sofort ein Thema eingefallen und du willst wissen, ob ich dir mit der Modernen Klopfakupressur dabei weiterhelfen kann? Dann vereinbare einfach ein unverbindliches Kennenlerngespräch mit mir:  https://petragraak.de/calendly

Wie du deine Probleme wegklopfst und warum du dafür keinen Hammer brauchst  – Alles was du über Klopfakupressur wissen musst

Wie du deine Probleme wegklopfst und warum du dafür keinen Hammer brauchst  – Alles was du über Klopfakupressur wissen musst

Stell‘ dir vor es gibt einen Weg, wie du Themen und Ereignisse, die dich belasten, stören und blockieren, leicht und schnell auflösen kannst … aber keiner sagt dir, dass es so etwas gibt. So in etwa verhält es sich mit der Klopfakupressur (auch EFT – Emotional Freedom Techniques genannt). Das ist eine hocheffektive, leicht selbst erlernbare und anwendbare Methode, die aus irgendeinem Grund ein Stiefkind-Dasein führt.

Auf Umwegen zur Klopfakupressur

Allerdings war auch ich nicht von Anfang an von der Klopfakupressur begeistert. Manchmal geht man eben große Umwege im Leben, bis man für ein Thema bereit ist. Als ich zum ersten Mal ca. im Jahr 2004 mit der Klopfakupressur in Berührung kam, dachte ich: Was soll ich denn damit anfangen? So ein Quatsch! Was soll das denn bringen, wenn ich diese Punkte klopfe?

Rückblickend finde ich das sehr schade! Denn heute sehe ich, wie phantastisch die Moderne Klopfakupressur meine Techniken und Tools ergänzt. Sie ist quasi der Turbo unter den Techniken und hilft mir dabei, die Coachings deutlich kürzer und noch effektiver zu gestalten.

Was ist Klopfakupressur?

Bei der Klopfakupressur werden Techniken der Akupressur mit modernen Methoden der Psychologie sowie den aktuellen Erkenntnissen der Hirnforschung verbunden. Körper, Geist und Seele werden gleichermaßen einbezogen. Damit gehört die Klopfakupressur zu den sogenannten Mind-Body-Techniken, die den neuesten Erkenntnissen der Psychologie entsprechen.

Bei der Klopfakupressur beklopfst du bestimmte Meridianpunkte in deinem Gesicht, an den Händen und am Körper leicht mit den Fingern. Gleichzeitig verbindest du dich emotional mit deinem Thema und setzt dich auch kognitiv damit auseinander.

Durch diese Kombination hast du in den meisten Fällen einen deutlich schnelleren Zugang zu deinem Thema als durch eine rein kognitiv oder emotional orientierte Arbeitsweise. Auch die aktuellsten neurobiologischen Forschungen bestätigen, dass die zusätzliche Einbeziehung des Körpers in Coaching und Therapie zu besseren und schnelleren Ergebnissen führt. 100 Stunden auf der Couch seinen eigenen Assoziationen zu folgen gilt heute weitgehend als überholt.

Untrennbare Verbindung von Körper und Gefühlen

Ich kann mich noch gut erinnern wie es war, als ich als Kind zum ersten Mal den Film Dracula gesehen habe. Es war so gruselig, dass ich das im ganzen Körper gespürt habe und danach so aufgeregt war, dass ich gar nicht schlafen konnte.
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Wenn wir an Gefühle wie Angst, Wut, Freude, Aufregung und Trauer denken, ist es sofort klar, dass sie sich nicht nur im Kopf, sondern auch ganz massiv durch den Körper zeigen. Wir bekommen Gänsehaut, haben plötzlich eiskalte Hände, einen knallroten Kopf oder fangen vor lauter Aufregung an wie verrückt zu zittern.

Auch jedes andere Ereignis in unserem Leben, egal ob schön oder schrecklich, ist mit einem bestimmten Körpergefühl verbunden. Das Ereignis ist quasi im Körper gespeichert.

Es ist ganz klar: KÖRPER, GEIST und SEELE sind eine Einheit, deren einzelne Anteile sich gegenseitig beeinflussen. Daher ist es nur logisch, alle drei Bereiche in den Veränderungsprozess einzubeziehen. Das macht die moderne Klopfakupressur auf elegante und leicht anwendbare Art und Weise.

Sieht komisch aus – wirkt aber bereits in der ersten Coachingstunde.

Sobald meine Kunden erleben, wie schnell und gut die Moderne Klopfakupressur wirkt, ist das etwas komische Aussehen des Klopfens gar kein Thema mehr. Denn das Tolle daran ist, dass fast jeder Mensch bereits in der ersten Stunde eine deutliche Erleichterung bei seinem Thema spürt. Oft haben meine Kunden schon viele andere Wege und Methoden ausprobiert, ohne erfolgreich gewesen zu sein und erst die Klopfakupressur bringt den gewünschten Erfolg.

Für welche Themen ist die Klopfakupressur geeignet?

Aufgrund des ganzheitlichen Ansatzes und da keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt sind, kannst du die Klopfakupressur für alle Themen einsetzen, die dich emotional und/oder körperlich belasten. Konkret z.B.:

  • negative und blockierende Gedanken und Überzeugungen
  • Stress im Alltag reduzieren
  • wiederkehrende Ängste, Zweifel und Sorgen
  • schwierige Situationen in Beruf oder Privatleben
  • ein gutes Körpergefühl entwickeln
  • Krisensituationen
  • Entscheidungssituationen
  • traumatische Erlebnisse wie z.B. ein Sturz vom Pferd
  • mentales Training im Sport
  • körperliche Beschwerden mit emotionalem, psychosomatischem Anteil wie Allergien, chronische Krankheiten und Schmerzen, immer wiederkehrende Erkrankungen, Rückenschmerzen, Migräne…

Dabei solltest du keine therapeutische oder ärztliche Behandlung durch eine Klopfakupressur ersetzen, aber sie eignet sich in Absprache sehr gut als unterstützende und erleichternde Ergänzung.

Für wen ist Klopfakupressur geeignet?

Für alle, die aktiv etwas für mehr Lebensqualität und mehr Lebensfreude tun wollen. Nach und nach werden einschränkende und behindernde emotionale und/oder physische Symptome weniger oder verschwinden vollkommen.

Voraussetzung dafür ist deine Bereitschaft, dich selbst verändern zu wollen und nach den Ursachen zu schauen, die hinter den Symptomen stehen. Denn die negativen Gefühle und die körperlichen Symptome stören zwar im täglichen Leben am meisten, sind letztendlich aber nur die äußeren Zeichen für ein dahinterliegendes, nicht verarbeitetes Thema oder Bedürfnis.

Durch die Klopfakupressur kannst du deutlich leichter, schneller und spielerischer als auf vielen anderen Wegen eine positive Veränderung erreichen.

Wie läuft eine Klopfakupressur konkret ab?

Konkret ist ein sehr gutes Stichwort, denn je genauer du dein Problem beschreiben kannst, desto besser wird das Klopfen wirken. Daher geht es zu Anfang des Coachings darum, das Thema, das dich belastet, stört oder immer wieder nervt, so klar wie möglich zu beschreiben. Es reicht nicht zu sagen, ich fühle mich immer so angespannt.

In welchen Situationen genau fühlst du dich angespannt? Was hast du vorher getan, gedacht, wahrgenommen? Wer ist noch daran beteiligt? Wie äußert sich die Anspannung? Wo genau in deinem Körper spürst du die Anspannung? In vielen Fällen verändert sich allein durch das intensive Gespräch schon etwas in Bezug auf das Thema.

Negative Gefühle einfach weg-klopfen⠀⠀

Wenn Dein Thema klar ist, benennst du auf einer Skala von 1-10, wie stark es Dich belastet. Dann klopfst Du, während Du Dich auf das Thema konzentrierst und daran denkst oder darüber sprichst, bestimmte Akupunkturpunkte in Deinem Gesicht, an Deinem Oberkörper und an deinen Händen. Dazu leitet Dich der Coach genau an und unterstützt Dich dabei, Dein Thema weiterzuentwickeln und Deiner Intuition zu folgen. Hierbei verändert sich das Thema meist schon deutlich in der Intensität. Oft kommen während des Klopfens auch weitere Facetten des Themas zum Vorschein.
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Nach einer oder auch mehreren Klopfrunden prüfst du wieder auf der Skala von 1-10, wo du nun in Bezug auf dein Thema stehst. In der Regel ist das negative Gefühl deutlich weniger geworden oder sogar ganz verschwunden. Was nicht heißt, das damit das ganze Thema schon aufgelöst ist.

Die Zwiebel pellen – emotionale Themen sind meist vielschichtig und facettenreich

Auch wenn die Klopfakupressur in den meisten Fällen deutlich schneller zum Ziel führt als z.B. eine klassische Verhaltenstherapie, heißt das nicht, dass du jedes Thema in zwei Coaching-Stunden lösen kannst. Es hängt immer davon ab, wie viele Facetten das Thema hat und wie viele davon einzeln bearbeitet werden müssen, bevor sich das Thema verändert.

Wenn du z.B. einmal beim Aufzugfahren mit dem Aufzug abgesackt bist und seitdem Angst davor hast, dann ist das ein sehr leicht einzugrenzendes Thema. Wenn du aber mit dem Rauchen aufhören willst und schon seit 20 Jahren rauchst, liegen dieser Angewohnheit mit hoher Wahrscheinlichkeit einige unbewusste und vielfältig miteinander verschachtelte Themen zugrunde, denn sonst hättest du ja schon lange damit aufgehört.

Mit Hilfe der Klopfakupressur kannst du diese Themen nach und nach ans Licht holen und auflösen bzw. die damit zusammenhängenden negativen Gefühle und Verhaltensmuster verändern. Wie lange der Coaching-Prozess dauert, hängt auch damit zusammen, wie schnell du an die für das spezielle Problem relevanten Themen kommst.

Think pink nicht empfohlen

Warum beschäftigt man sich bei der Klopfakupressur so intensiv mit den negativen Gefühlen?

Oft wird ja gesagt, dass man sich gar nicht mit den negativen Seiten eines Problems beschäftigen solle, da man es damit verstärken würde. Das ist aber so nicht ganz richtig. Wenn du die negativen Gefühle zu einem Thema oder Ereignis in deinem Leben komplett ignorierst, dann wirken sie meist auf unbewusster Ebene weiter. Das kennst du wahrscheinlich, wenn du dich wunderst, warum du z.B. ein bestimmtes Ziel einfach nicht erreichst, obwohl du dich so anstrengst und nicht weißt, was du noch anders machen sollst.

Es ist dann so, als ob du einen fauligen Apfel in einer Schüssel mit weiteren gesunden Äpfeln einfach ignorierst und dich nur auf die anderen konzentrierst. Aber damit die nicht auch faulig werden, musst du ihn erst einmal wahrnehmen und entfernen.

Auch die negativen Gefühle müssen im ersten Schritt erst einmal wahrgenommen werden. Sie sind ein wichtiges Zeichen dafür, dass es etwas gibt, wo du genauer hinschauen solltest. In der Klopfakupressur werden sie als Wegweiser genutzt, um dadurch an die nicht sichtbare Wurzel des Problems zu kommen. Nur wenn du an der Wurzel des Problems ansetzt anstatt nur das Symptom zu behandeln, wirst du einen nachhaltigen Erfolg erleben.

Wo kommt die Klopfakupressur her?

Sie wurde in den 70er Jahren durch Zufall von dem Psychiater Dr. Roger Callahan entdeckt. Er hatte eine Klientin mit extremer Wasser-Phobie und wollte ihr helfen, starke Magenschmerzen durch das Klopfen eines Akupunkturpunktes zu reduzieren. Als „Nebeneffekt“ war plötzlich auch die Phobie seiner Patientin weg. Er hat das Klopfen danach kontinuierlich weiter getestet und die Klopfakupressur (unter dem Namen TFT = Thought Field Therapy) als eigenes Verfahren in seine Therapiemethoden aufgenommen.

Weiterentwickelt und deutlich vereinfacht wurde sie von seinem Schüler Gary Craig. Er hat den Begriff EFT = Emotional Freedom Techniques eingeführt und sich als Markennamen schützen lassen. Viele Coaches und Therapeuten arbeiten nach einem ähnlichen Konzept unter dem Oberbegriff Klopfakupressur.

Darüber hinaus sind im Laufe der Jahre diverse Abwandlungen entstanden wie z.B. AEP (Advanced Energy Psychology)/EDxTM (Energy Diagnostic and Treatment Methods) von Fred Gallo, der zusätzlich kinesiologische Tests in seine Methode integriert hat oder MET (Meridian-Energie-Technik) von Rainer und Regina Franke, die Elemente der Gestalttherapie mit dem Klopfen verbinden.

Eine Form der spezialisierten Weiterentwicklung ist die TBT (Trauma-Buster-Technique), eine Kombination von Klopfakupressur und NLP-Formaten. Dieses von der Australierin Rehana Webster entwickelte Format ist speziell für Menschen, die unter einer traumatischen Erfahrung leiden. Rehana Webster arbeitet damit z.B. mit Flüchtlingen und hilft ihnen sehr erfolgreich dabei, posttraumatischen Stress deutlich zu reduzieren oder aufzulösen.

In Deutschland ist einer der bekanntesten Klopfakupressur-Coaches der Arzt und Psychiater Dr. Michael Bohne. Er nennt seine Methode PEP und integriert systemische und hypnotherapeutische Ansätze. Dr. Bohne steht für einen sehr humorvollen und fundierten Ansatz in der Klopfakupressur mit dem er sich ausdrücklich von esoterischen Erklärungen abgrenzt.

Wie wirkt die Klopfakupressur?

Mittlerweile gibt es zahlreiche Studien und Untersuchungen die belegen, DAS die Klopfakupressur wirkt. WIE sie konkret wirkt, darüber gibt es noch keine Einigkeit, sondern nur unterschiedliche Erklärungsansätze:

  1. Die negative Emotion wird als Blockade im Energiesystem des Menschen betrachtet. Das entspricht der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), die davon ausgeht, dass die Lebensenergie (das Qi) des Menschen durch Meridiane, sogenannte Leitbahnen fließt. Bei einer Blockade innerhalb einer Leitbahn treten Störungen in Form von emotionalen und/oder körperlichen Symptomen auf. Durch das Beklopfen der Akupunkturpunkte in Kombination mit den verbalen Aussagen sollen diese Blockaden gelöst werden und damit auch die Symptome auflösen.
  2. Man nimmt an, dass durch die Klopfakupressur das Lymbische System und hierbei besonders die Amygdala und der Hippocampus beeinflusst werden. Die Amygdala beeinflusst wesentlich Gefühle von Angst und Wut und der Hippocampus ist zuständig für die Steuerung unseres Gedächtnisses und unserer Affekte. Biochemisch kann nachgewiesen werden, dass es durch das Klopfen zu einer erhöhten Ausschüttung von Serotonin und Endorphinen kommt, die in Verbindung mit den kognitiven Übungen wiederum die Emotionen in Bezug auf ein Ereignis verändern.
  3. Die Kombination von Beklopfen der Akupunkturpunkte, der Konzentration auf die negativen Emotionen, der gleichzeitigen Selbstakzeptanzaussagen in Verbindung mit verschiedenen neuronalen Übungen, führt zu einer Art Verstörung des abgespeicherten Erlebens. Die gespeicherte Verbindung von Erlebnis und Gefühl kann nicht mehr aufrecht erhalten werden. Dadurch wird es möglich, eine Ereignis neutraler zu betrachten oder auch eine veränderte, hilfreichere Emotion mit dem Ereignis zu koppeln.

Mir ist ehrlich gesagt vor allem wichtig, DAS die Klopfakupressur schnell und nachhaltig wirkt! Und das erlebe ich sowohl bei meinen Coachees als auch bei mir selbst.

Klar und nachweisbar ist in jedem Fall, dass durch die Klopfakupressur das emotionale Erleben von Ereignissen verändert wird. Es kommt zu einer Reduktion von Stressempfinden und gleichzeitig einer erhöhten Ausschüttung von Serotonin und Endorphinen. Beide zählen zu den Glückshormonen und beeinflussen unsere Gefühle, unseren Lebensantrieb und das Schmerzempfinden.

Do It Yourself oder lieber doch den Fachmann holen?

Klopfakupressur ist das ideale Tool für die Selbstanwendung, heißt es oft. Bedeutet das, dass du alle Themen allein klopfen kannst?

Ja und Nein. EFT ist von der Grundstruktur her leicht erlern- und anwendbar. Trotzdem ist die Klopfakupressur kein esoterisches Wundermittel, das wie durch Zauber ohne eigenes Zutun alles Unangenehme aus deinem Leben entfernt.

Auch wenn die Klopfakupressur in vielen Fällen deutlich schneller als andere Methoden ist, sollten bestimmte Voraussetzungen gegeben sein, damit sie ihre volle Wirkung entfalten kann.

  1. Du willst wirklich etwas verändern
  2. Du bist bereit, die volle Verantwortung für dich und dein Leben zu übernehmen
  3. Du hast Interesse daran, dich ehrlich mit dir selbst auseinanderzusetzen

Bei sehr komplexen, tiefer liegenden oder hoch emotionalen Themen ist es ratsam, diese gemeinsam mit einem Coach anzugehen. Ganz alleine kommst du normalerweise nicht an den tatsächlichen Kern des Themas heran. Der Coach sollte außer der Klopfakupressur möglichst noch weitere Coaching- und/oder therapeutische Ausbildungen haben, um dich bestmöglich begleiten zu können.

Do-It-Yourself geht dann aber im weiteren Coaching-Verlauf tatsächlich und hilft dir, positive Ressourcen und Fähigkeiten zu stärken.

Klopfakupressur ist nachhaltig

Hier liegt für mich einer der größten positiven Unterschiede der Klopfakupressur zu fast allen anderen bekannten Methoden: durch die schnelle positive Wirkung und durch die leichte Erlernbarkeit eignet sie sich hervorragend dazu, das im Coaching Erarbeitete auszubauen und zu festigen.

Vor allem machen meine Kunden das! Auch das ist nicht selbstverständlich. In der Medizin gibt es den Fachbegriff Compliance, er beschreibt die Bereitschaft des Patienten, sich an die Vorgaben des Arztes zu halten, z.B. Medikamente regelmäßig einzunehmen, Diäten einzuhalten etc. Die durchschnittliche Compliance ist in der Regel wohl nur bei 50%.

Das ist auch im Coaching bei vielen wirklich guten Übungen der Fall: sie werden einfach nicht kontinuierlich umgesetzt. Wenn ich meinen Kunden sage, sie sollen jeden Tag 15 Minuten meditieren oder Visualisieren, dann kommt fast immer die Antwort, dass sie keine Zeit dazu hatten, es vergessen haben oder es ihnen schlichtweg zu kompliziert ist.

Die Klopfakupressur mit ihren Vorteilen:

  • Leicht anwendbar
  • Unmittelbares Erleben der Wirksamkeit
  • Kurze Einheit ausreichend

wird viel regelmäßiger angewendet und ist allein dadurch schon erfolgreich.

Wenn jemand das Prinzip der Klopfakupressur verstanden hat und über einen guten Zugang zu seinen Gefühlen verfügt, dann kann er die Klopfakupressur für viele Themen auch ohne Unterstützung eines Coaches oder Therapeuten anwenden. Damit kann er seine Lebensqualität Schritt für Schritt immer weiter verbessern.

Eigene Fähigkeiten stärken mit Klopfakupressur

Bei Angst vorm Zahnarzt reicht es normalerweise, wenn die Angst weg ist. Es ist nicht nötig, dass man besondere Begeisterung dafür entwickelt. Das ist bei vielen anderen Themen aber vollkommen anders. Jemand möchte nicht nur keine Angst vor Präsentationen mehr haben, sondern idealerweise Freude daran empfinden und in der Lage sein, seine Fähigkeiten voll einzusetzen dabei. Es reicht nicht, keine Angst mehr beim Reiten zu haben, sondern du willst die Zeit beim Pferd ja in vollen Zügen genießen. Mehr dazu, wie Moderne Klopfakupressur dir dabei helfen kann, besser zu reiten, findest du HIER.

Die Klopfakupressur eignet sich hervorragend dazu, eigene Ressourcen zu aktivieren und auf die eigenen Stärken zugreifen zu können, wenn man sie braucht. Das Vorgehen ist hierbei identisch mit dem für die Reduktion negativer Emotionen. Hierbei wird dann natürlich mit positiven und stärkenden Sätzen sowie einer positiven Skala gearbeitet.

Die positive Klopfakupressur lässt sich sehr leicht in den Alltag einbauen. Du entscheidest Dich z.B.  morgens, welche positive Fähigkeit Du heute besonders intensiv nutzen willst. Was würde Dich in Deinem Tag heute richtig gut unterstützen? Das kann z.B. Humor, Geduld, Aufmerksamkeit, Mut, Zuhören usw. sein. Dafür machst Du dann für 2 – 5 Minuten eine oder mehrere Klopf-Runden und kannst damit richtig gut in Deinen Tag starten.

Einfach eine gute Technik

Ob zur Reduktion negativer Gefühle oder Symptome oder um die eigenen Stärken zu stärken und im richtigen Moment darauf zugreifen zu können: die Moderne Klopfakupressur ist die effektivste und schnellste Methode, um positive Veränderungen umzusetzen.

Wenn du direkt selbst mal ausprobieren willst, wie schnell Klopfakupressur wirkt, dann hol‘ dir mein Video mit der kostenlosen 5-Minuten-Klopfakupressur-Meditation HIER. 

Gelassen statt gestresst

In meinem Video zeige ich dir, wie du dich leicht und schnell in einen gelassenen und positiven Zustand versetzt.

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