Es war einmal ein Frau, die hatte einen schönen dunkelbraunen, aber extrem schreckhaften Wallach. Als Späteinsteigerin war sie sowohl im Umgang mit dem Pferd als auch beim Reiten sehr unsicher.

Diese Kombination hat immer mal wieder zu unerwünschten schmerzhaften Trennungen von Mensch und Pferd geführt. Auch kontinuierlicher Unterricht und der Versuch, die eigene Technik zu verbessern, haben an der grundlegenden Situation nicht wirklich etwas verändert.

Wenn es neben dem Reitplatz unerwartet geraschelt hat, machte der Wallach einen Riesensatz. Das Herz der Reiterin in diesem Moment auch. Manchmal nicht nur das Herz, sondern ihr ganzer Körper und schon lag sie auf dem Boden.

 

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Diese Sätze machte der Wallach nicht nur bei Geräuschen. Er erschrak auch bei schnellen Bewegungen, bei unbekannten Gegenständen oder stürmischem Wetter. Und manchmal erschrak er, ohne dass man von außen sehen konnte wovor.

So wurde die Frau nach und nach zu einer wahren Meisterin im Erkennen  von Gefahren. Bevor sie in den Stall fuhr, prüfte sie ganz genau die Wettervorhersage. Im Stall prüfte sie, ob irgend jemand etwas neben dem Reitplatz verändert hatte. Während der Stunde erkannte sie Geräusche praktisch schon, bevor sie entstanden.

Mit dieser Fähigkeit  hätte sie als Wahrsagerin definitiv viel Geld verdienen können. Nur das Reiten und die Beziehung zu ihrem Pferd verbesserte sich dadurch nicht. Ganz im Gegenteil, man hatte den Eindruck, auch der Wallach entwickelte immer mehr einen sechsten Sinn.

Schaukelpferd

 

Von außen war es faszinierend zu beobachten. Die beiden hatten einen regelrechten Wettkampf, wer eine potentielle Gefahr als erstes wahrnimmt. Meiner Meinung nach war das unentschieden, ich fand beide sehr gut darin.

Ansonsten wurde natürlich auf allen möglichen Wegen und mit verschiedenen Methoden versucht, den Wallach ruhiger und braver zu machen. Aber es war wie verhext, es wollte einfach nicht gelingen.

Manchmal gab es ganz kurze Momente, in denen die Frau so ein komisches Gefühl hatte, dass die Ursache der Angst gar nicht mit diesen Techniken und Methoden zu bekämpfen war. Dass sie eigentlich ganz woanders hin schauen müsste.

Aber das war ja Unsinn.

 

Und deshalb übte sie fleißig weiter. Das Üben, das Angst haben und das regelmäßige Fallen endete erst, als der Wallach viel früher als erwartet in eine andere Dimension wechselte.

Als die Frau sich nach einer Trauerphase entschieden hatte, doch wieder ein neues Pferd zu kaufen, waren die Auswahlkriterien glasklar.

Und tatsächlich, sie fand eine wirklich gut ausgebildete, ruhige und gelassene Stute. ENDLICH war es genau so, wie sie es sich immer vorgestellt hatte.

Ihr Reitlehrer war begeistert. ENDLICH konnten sie an den wesentlichen Themen arbeiten. Die Stallkolleginnen gratulierten ihr. ENDLICH würde auch sie richtig reiten können.

Alle waren glücklich und zufrieden. Und wenn sie nicht…

 

NEIN, NEIN, STOP, so geht die Geschichte leider nicht weiter…

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In einer Reitstunde passierte es plötzlich: die Stute hörte ein Geräusch, machte einen Riesensatz und die Frau lag unten. Naja, das kann ja mal passieren. Schließlich ist auch das gelassenste Pferd ein Fluchttier, sagten alle.

Das sagte sie sich auch selbst. Und doch gab es wieder diesen kurzen Moment, in dem sich das rätselhafte Gefühl meldete , das ihr bekannt vorkam. Das Gefühl, mit ihrem Kampf gegen die Angst auf dem falschen Weg zu sein, in die falsche Richtung zu schauen.

 

Aber das war ja Unsinn.

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In den nächsten Monaten kam es, am Anfang nur ab und zu, aber dann immer öfter, zu den schon von früher bekannten Schreckmomenten. Die Stute war sogar deutlich unkalkulierbarer und heftiger als es der Wallach je gewesen war.

Das kann doch einfach nicht wahr sein, sagte sich die Frau. Ich habe doch so gut aufgepasst bei der Auswahl des Pferdes.

Auch alle anderen konnten es sich einfach nicht erklären.

Die einen sagten : „Du Arme, was du immer für ein Pech hast mit deinen Pferden“. Die anderen sagten heimlich: „Sie lernt es einfach nie.“ Auch ihr Reitlehrer hatte keine Erklärung.

 

 

Eines Abends  ging die Frau zu ihrer Stute auf die Weide. Das komische Gefühl in ihrem Magen bemerkte sie gar nicht. Sie sagte zu ihrem Pferd: „Jetzt nehme ich schon so viel Unterricht. Ich bemühe mich so sehr, alles richtig zu machen. Du solltest mir doch dabei helfen, endlich auch mal fliegende Galoppwechsel reiten zu können. Ich wollte doch endlich mal die wirklich wichtigen Themen angehen.

Die Stute stand entspannt neben der Frau. Sie sagte zu dem rätselhaften Gefühl: „Sie hat es tatsächlich noch gar nicht verstanden. Ich bin wegen ihrer wichtigen Themen hier. Aber sie sucht immer nur im außen oder bei mir. Hoffentlich muss ich sie ihr nicht noch deutlicher zeigen.“

günes Herz

Wenn sie so neben ihr stand, fühlte die Frau sich wirklich wohl neben der Stute. Und doch war da nicht irgendwo wieder dieses rätselhafte Gefühl?  Dieses Gefühl, dass ihr sagte, dass sie so nicht zum Ziel kommen würde.  Dass die Angst vielleicht gar nichts mit ihrer Stute zu tun hatte. Das sie die Lösung in der falschen Richtung suchte.

Aber das war doch Unsinn, oder?

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