…und was für einen Ausstieg wichtig ist

Olympia 2021:
Eine völlig verzweifelte und hysterisch wirkende Reiterin prügelt auf ihr noch viel verzweifelteres und ängstlicheres Pferd ein und wird darin auch noch von ihrer Trainerin unterstützt. 

 

Als Tierfreund*in hast du diese Szene ganz bestimmt auch mitbekommen. Abstoßend, erschreckend, zum Fremdschämen und auch zum Mitleid haben

 

Natürlich ist es wichtig, jetzt über Sinn und Unsinn einer solchen Veranstaltung zu diskutieren und auch die Rahmenbedingungen entsprechend anzupassen. ABER: keine Regel dieser Welt und kein Gesetz wird ein Pferd ganz nachhaltig vor der Ausübung von physischer und psychischer Gewalt schützen können.

 

Für mich braucht es für eine nachhaltige, grundlegende und wirklich für Tier und Mensch ausgerichtete Veränderung eine Veränderung, die beim Menschen und der eigenen inneren Einstellung anfängt.

 

So wie in der oben beschriebenen Situation verhält sich nur jemand, der in dem Moment jeglichen Kontakt zu seinen eigenen Werten und seinen eigenen Gefühlen verloren hat. 

 

Das alleinige Orientieren an äußeren Zielen ohne innere Anbindung bringt meiner Meinung nach genau so ein Ergebnis.

 

Gerade im Dressurreiten haben wir aber dieses Jahr in Tokio gesehen, dass die Verbindung von Sport und ethischem Verhalten sehr gut möglich ist. 

 

Wie innen, so außen. Wenn die innere Einstellung nicht stimmt, dann kann das keine noch so gute Technik wettmachen.

 

Die Leidtragenden sind dabei alle Beteiligten. Die Tiere an erster Stelle, egal ob Pferd, Hund, Katze oder ein anderes Tier, das den Menschen ausgeliefert ist.

 

Meiner Meinung nach kommt es nur zu so einer Spirale der Gewalt, wenn die Menschen auch sich selbst gegenüber eine gewaltvolle innere Haltung haben.

 

Wenn sie kein Selbstmitgefühl verspüren, sich selbst über alle Grenzen peitschen und mit sich selbst genauso hart umgehen wie mit den ihnen anvertrauten Tieren.  

 

Deshalb bin ich damals aus dem technisch orientierten Reitunterricht ausgestiegen. An der Technik zu feilen war mir einfach nicht genug.

 

Heute unterstütze ich Pferde- und Hundebesitzer*innen die Lust darauf haben, nach innen zu schauen, sich ihre eigenen Muster bewusst zu machen und bereit sind, die volle Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. 

 

Mit dem Blick nach innen startest du in eine Spirale der Zugewandtheit, des Mitgefühls und der Selbstannahme. Dein Pferd und dein Hund werden sich darüber freuen und dir das sofort widerspiegeln.

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